Weihnachten in Zürich, Tradition und Modernität

Teile es auf:

Zurich-christmas-cover-mob

Weihnachten in Zürich, Tradition und Modernität

Teile es auf:

Verfügbar auch auf:

Zürich, die größte Stadt der Schweiz, ist auch ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Die multinationalen Unternehmen, die sich für die Stadt entschieden haben, und die vielen internationalen Einwohner, die sich hier niedergelassen haben, haben im Laufe der Jahre eine moderne und kosmopolitische Stadt geformt, die einladend und offen ist, aber dennoch ihre Traditionen und den authentischen Schweizer Geist nicht vergessen hat. Aus diesem und vielen anderen Gründen hat Weihnachten in Zürich ein besonderes Flair und ist wahrscheinlich eines der faszinierendsten in der Schweiz. Wir waren auf einem Tagesausflug dort und hier ist unser Reisebericht.

Der "Christkindlimarkt" im Hauptbahnhof

Wienachtsdorf Sechseläutenplatz

Dörfli

Werdmühleplatz und Singing Christmas Tree

Münsterhof

Wir lieben... Zürich!

Zürich ist sicherlich die größte und bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz. Mit über einer Million Einwohnern ist die Stadt am Ufer des gleichnamigen Sees auch ein wichtiges, wenn nicht sogar das größte Wirtschaftszentrum der Nation. Viele multinationale Unternehmen haben sich hier niedergelassen und bringen internationale Einwohner, Fachkräfte und Familien in die Stadt. Diese Präsenz hat im Laufe der Zeit dazu beigetragen, eine moderne und kosmopolitische Stadt zu formen, die einladend und offen ist, aber dennoch ihre Traditionen und den authentischen Schweizer Geist nicht vergessen hat. Aus diesem und vielen anderen Gründen hat die Zürcher Weihnacht ein besonderes Flair und ist wahrscheinlich eine der faszinierendsten der Schweiz. Die Stadt bietet zahlreiche Möglichkeiten für Weihnachtseinkäufe und -unterhaltung, und ihre Weihnachtsmärkte sind über alle Stadtteile verstreut. Wir möchten jedoch vier davon hervorheben: den Weihnachtsmarkt auf dem Werdmühleplatz mit seinem singenden Weihnachtsbaum, den Dörfli-Weihnachtsmarkt, das „Wienachtsdorf“ auf dem Sechseläutenplatz, gegenüber dem Opernhaus, und den „Christkindlimarkt“ am Hauptbahnhof..

Unser Besuch in Zürich

Für die Zürcherinnen und Zürcher ist es erst dann richtig Weihnachten, wenn Ende November die Lichter entlang der Bahnofstrasse eingeschaltet werden.. Und es sind diese Lichter, die uns bei unserer Ankunft begrüßen, sobald wir den Bahnhof verlassen!
Die Stadt ist hell und funkelnd, voller Lichter, Farben und festlicher Düfte. An einem Samstagnachmittag wimmelt es im Stadtzentrum von Menschen und Straßenbahnen, was die Atmosphäre noch reizvoller macht.
Zürich verdient einen ausführlicheren Besuch und wir werden wahrscheinlich etwas für das nächste Frühjahr planen. Aber heute liegt unser Schwerpunkt auf den Weihnachtsmärkten! Deshalb haben wir uns entschieden, am späten Nachmittag hier anzukommen, um die Schönheit der Weihnachtsmärkte zu bewundern, wenn sie bei Einbruch der Dunkelheit beleuchtet werden. Also, Schluss mit der Plauderei und auf zu unserem ersten Ziel: dem Weihnachtsmarkt am Werdmühleplatz und seinem Singing Christmas Tree!

Der Weihnachtsmarkt am Werdmühleplatz und der Singing Christmas Tree

Der Markt am Werdmühleplatz, unsere erste Station, befindet sich auf einem kleinen Platz hinter der Bahnhofstraße, nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt. Es ist ein kleiner und intimer Markt, der den Besuchern jedoch eine gute Auswahl an Speisen und Getränken sowie einige kleine Handwerksstände bietet. Hier tranken wir einen sehr leckeren Glühwein und aßen eine ausgezeichnete Bratwurst. Die Küche ist überwiegend schweizerisch und traditionell. Seit dem letzten Jahr kann man auch ein traditionelles Fondue in einem typischen Holzchalet essen. Die wichtigste Sehenswürdigkeit dieses Marktes ist jedoch der ikonische und originelle ‚Singing Christmas Tree‚! Dabei handelt es sich um eine große, reich geschmückte Bühne in Form eines Weihnachtsbaums, auf der jeden Tag Chöre aus der ganzen Schweiz auftreten. Die Sängerinnen und Sänger singen traditionelle Weihnachtslieder aus aller Welt, was die Atmosphäre noch weltoffener und einladender macht. Der Markt auf dem Werdmühleplatz ist dieses Jahr vom 24. November bis 23. Dezember geöffnet und kann von Montag bis Donnerstag von 16 bis 21 Uhr, Freitag von 16 bis 22 Uhr besucht werden, Samstag von 13.00 bis 22.00 Uhr und Sonntag von 13.00 bis 21.00 Uhr besucht werden. Die Choraufführungen hingegen finden normalerweise montags bis donnerstags um 17.30 und 18.30 Uhr, freitags um 17.30, 18.30 und 19.30 Uhr und samstags und sonntags um 14.30, 15.30, 17.30 und 18.30 Uhr statt. Wir haben jedoch eine gewisse Flexibilität bei den Terminen festgestellt, daher empfehlen wir Ihnen, sich auf der offiziellen Website auf diesem Link zu informieren.

Dörfli

Vom Werdmühleplatz aus geht es in Richtung Altstadt, um den traditionellen Dörfli-Weihnachtsmarkt zu besuchen. Er ist der älteste der Stadt und findet in den Strassen der Altstadt, im „Niederdorf“ zwischen der zentralen Niederdorfstrasse und dem Hirschenplatz, statt. Der Markt ist kleiner und das Angebot begrenzter, aber er ist trotzdem einen Besuch wert, allein schon wegen der herrlichen Kulisse der Niederdorfstrasse, einer engen Kopfsteinpflasterstrasse voller Geschäfte, Restaurants, Bars und Kunstgalerien. Der Dörfli-Weihnachtsmarkt findet dieses Jahr vom 24. November bis 23. Dezember statt und kann von Montag bis Donnerstag von 11 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr und Sonntag von 11 bis 20 Uhr besucht werden.
Von hier aus empfehlen wir Ihnen, die Niederdorfstrasse und dann die Münstergasse bis zum Münster zu gehen. Hier findest du einen weiteren kleinen Markt mit Kunsthandwerk und gastronomischen Produkten. Direkt vor dem Eingang zur Kathedrale befindet sich der Food Court, der traditionelle Schweizer Gerichte und heiße Getränke anbietet. Auf diesem Link findest du weitere Informationen über diesen Markt.

Wienachtsdorf Sechseläutenplatz

Die vorletzte Station auf unserem Rundgang durch die Zürcher Weihnachtsmärkte ist das „Wienachtsdorf“ am Sechseläutenplatz direkt gegenüber dem Opernhaus. Es ist wahrscheinlich der größte in der Stadt und bietet eine riesige Auswahl an Kunsthandwerksständen. Wenn du eine Leidenschaft für Design hast, ist dieser Markt genau das Richtige für dich! Hier stellen die Designer der Stadt abwechselnd ihre Kunstwerke aus und verkaufen sie. Auch das gastronomische Angebot ist riesig und vielfältig und bietet Speisen aus aller Welt, von der asiatischen Küche bis zur Schweizer Tradition, von der Pizza bis zum Pastel de Nata! Dieser Markt ist ideal, wenn du mit deiner Familie, deinen Freunden oder Arbeitskollegen zu Abend essen oder etwas trinken gehen möchtest. Die große Vielfalt des Angebots macht diesen Markt jedoch zu einem der belebtesten der Stadt und vor allem abends zu einem etwas chaotischen und viel zu überfüllten Ort, was die weihnachtliche Atmosphäre des Platzes zu beeinträchtigen droht. Wir hingegen bevorzugen zweifelsohne Orte, die eine intimere und entspanntere Atmosphäre bieten. Wir raten daher zu einem Besuch, bevorzugen aber die frühen Nachmittagsstunden und meiden unbedingt das Wochenende. Das Wienachtsdorf läuft dieses Jahr vom 24. November bis 23. Dezember und kann von Montag bis Samstag von 11:00 bis 22:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 20:00 Uhr besucht werden. Auf diesem Link findest du weitere Informationen über diesen Markt.

Der "Christkindlimarkt" im Hauptbahnhof

So verlassen wir das Markttreiben auf dem Sechseläutenplatz und schlendern auf der Seepromenade durch die Stadt und dann durch die Gassen der Altstadt. Wir müssen zurück zum Bahnhof, von wo aus uns ein Zug nach Hause bringen wird. Aber vorher gibt es direkt am Hauptbahnhof noch einen der größten und charakteristischsten Weihnachtsmärkte der Stadt: den Christkindlimarkt, den wir nicht verpassen dürfen! Der Christkindlimarkt ist einer der größten überdachten Weihnachtsmärkte in Europa und wird jedes Jahr im Atrium des Hauptbahnhofs aufgebaut. Er besteht aus mehr als 150 festlich geschmückten Ständen, die Kunsthandwerk, Geschenkideen, Stoffe und gastronomische Spezialitäten anbieten. Das Herzstück der Veranstaltung ist jedoch der glitzernde Weihnachtsbaum, der über 10 Meter hoch und mit Swarovski-Kristallen geschmückt ist. Wunderbar! Der Christkindlimarkt findet dieses Jahr vom 24. November bis zum 24. Dezember statt und kann von Sonntag bis Mittwoch von 10:30 bis 21:00 Uhr und von Donnerstag bis Samstag von 10:30 bis 22:00 Uhr besucht werden, mit Ausnahme des 24. Dezember, an dem der Markt um 16:00 Uhr schließt. Auf diesem Link findest du weitere Informationen über diesen Markt.

Anreise

Anfahrt mit ÖV

Bahnhof Zürich

Anreise-mit-zug

Wie üblich wählten wir die öffentlichen Verkehrsmittel, um nach Zürich zu gelangen. Von Luzern aus erreicht man die Stadt mit einem direkten SBB-Zug in etwa einer Stunde. Aber Zürich ist natürlich auch gut mit anderen Schweizer Großstädten verbunden. Von Basel und Bern aus dauert die direkte Zugfahrt etwa eine Stunde. Reisende aus Lugano müssen etwa zwei Stunden fahren. Aus Genf sind es etwa zwei Stunden und fünfundvierzig Minuten. Die Stadt ist auch gut mit den großen europäischen Hauptstädten wie Paris, Mailand, Hamburg, München, Wien, Budapest und anderen verbunden.
In Zürich liegt der Bahnhof SBB im Herzen der Stadt, nur einen Steinwurf vom Seeufer entfernt, und ist der Knotenpunkt für alle wichtigen Verkehrsmittel der Stadt.
Du kannst die Fahrkartenoptionen auf der SBB-Website oder auf der SBB-App überprüfen. Wir empfehlen dir, diese zu benutzen, um den Betrieb der Linien zu überprüfen.

Anfahrt mit dem Auto

Zurich

Anreise-mit-auto

Zürich ist natürlich auch mit dem Auto über das ausgezeichnete Autobahnnetz erreichbar, das die Stadt mit den wichtigsten Schweizer Städten verbindet. Von Genf und Bern aus erreicht man die Stadt über die A1 in etwa 3 Stunden und 15 Minuten bzw. 1,5 Stunden; von Basel aus ist Zürich über die A3 in etwa 1 Stunde und 15 Minuten zu erreichen. Von Luzern und Zug aus ist die Stadt über die A14/A4 in etwa 60 bis 30 Minuten zu erreichen. Von Lugano schliesslich dauert die Fahrt mit dem Auto über die Autobahnen A2 und A4 zwei Stunden und fünfundvierzig Minuten. Wir raten jedoch davon ab, mit dem Auto anzureisen, und empfehlen Ihnen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, die effizient, pünktlich und ökologisch nachhaltiger sind.

Tipps

1

Wenn du dich in der Stadt frei bewegen und dabei etwas Geld sparen willst, empfehlen wir Ihnen die Zürich Card, eine Touristenkarte, die 24 oder 72 Stunden lang gültig ist und die freie Fahrt in der 2. Klasse in Straßenbahnen, Bussen, Zügen und Standseilbahnen in der ganzen Stadt sowie auf den Limmatschiffen ermöglicht und dir außerdem Ermäßigungen und Zugang zu Angeboten für kulturelle Aktivitäten, Museen und geführte Touren bietet. Alle Informationen und Preise findest du auf diesem Link.

2

Bei einem Spaziergang durch die Stadt entdeckten wir den Weihnachtsmarkt im Münsterhof, einen kleineren, authentischen Markt mit originellem, hochwertigem Kunsthandwerk, guter Musik und einer anständigen Auswahl an Speisen und heißen Getränken. Wir empfehlen einen Besuch, denn von allen Märkten in Zürich ist es vielleicht derjenige, der uns die authentischsten und echtesten Eindrücke vermittelt hat. Wenn du magst, lass uns deine Meinung wissen, indem du unten einen Kommentar hinterlässt!

Werbehinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links von unseren Partnern. Durch die Partnerschaften geben wir dir die Möglichkeit, auf Aktionen und Angebote zuzugreifen – oft im Voraus oder exklusiv – für den Kauf von Produkten und Dienstleistungen. Wenn du dich für einen Kauf bei einem unserer Partner entscheidest, unterstützt du unseren Blog und hilfst uns, ihn offen zu halten. Unsere Meinungen über die empfohlenen Produkte oder unsere Kaufempfehlungen werden durch die Partnerschaften nicht beeinflusst. Wenn du mehr darüber wissen willst, wie wir mit Werbung auf diesem Blog umgehen, kannst du diese Seite besuchen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bleib in Kontakt

Mit unserem Newsletter wirst du über unsere Reisen und Wanderungen informiert und erhältst unsere Tipps direkt in deine Mailbox!

Noch nicht genug? Hier sind 6 weitere gute Gründe, dich für unseren Newsletter anzumelden!