Einfache Wanderung zur Kürbisausstellung auf dem Juckerhof

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Einfache Wanderung zur Kürbisausstellung auf dem Juckerhof

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In der Region Zürich geht es im Herbst nicht nur um den Charme des Laubes, die sich verfärbenden Wälder und den leichten Nebel am Horizont, der alles noch faszinierender macht. Vielmehr findet zwischen September und Oktober eines der am sehnlichsten erwarteten und überraschendsten Events der ganzen Saison statt. Die Kürbisausstellung auf dem Juckerhof ist sicherlich das Ereignis, das mehr als jedes andere den Beginn des Herbstes markiert. Hier ist der Kürbis sicherlich der Star, zusammen mit dem kleinen, aber lebendigen Pfäffikersee, der sich hervorragend für einen kurzen Spaziergang vor oder nach dem Besuch der Ausstellung eignet. Zwischen Moderne und Tradition, Kunst und gutem Essen, hier ist unser Besuch auf dem Juckerhof Farm und einige nützliche Tipps für deinen Ausflug hierher.

Juckerhof

Wir lieben... dem Juckerhof!

Der Herbst ist sicherlich eine der Jahreszeiten, in der sich die Schweizer Landschaft von ihrer besten Seite zeigt. Das helle, einheitliche Grün der Wiesen wird von Dutzenden von Gelb-, Ocker- und Rottönen abgelöst, die – wenn auch nur für ein paar Wochen – Bäume und Wälder bedecken. Wir lieben den Herbst und wollen ihn in vollen Zügen erleben und neue Möglichkeiten und besondere Ereignisse in dieser Jahreszeit entdecken. Deshalb wollen wir dir heute von einer der beliebtesten und am sehnlichsten erwarteten Veranstaltungen in der Region Zürich erzählen: der Kürbisausstellung auf der Juckerhof. Der Kürbis ist hier definitiv der Star: Von den Feldern der Region geerntet, werden die verschiedenen Sorten der farbenfrohen Kürbisse nicht nur für den Verkauf im Laden und die Gerichte im Restaurant verwendet, sondern auch für kleine Kunstobjekte und vor allem für beeindruckende Skulpturen, die auf dem Hof der Farm ausgestellt werden. Der Hof befindet sich in erhöhter Lage am Ufer des Pfäffikersees – vor den Toren Zürichs – und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, verbunden mit einem angenehmen Spaziergang um den See. In diesem Artikel erzählen wir dir von unserem Besuch der Kürbisausstellung und geben dir ein paar nützliche Tipps für deine Reise hierher!

Anreise

Anreise mit ÖV

Pfäffikon ZH Bahnhof

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Der Juckerhof befindet sich in erhöhter Lage am Ufer des Pfäffikersees und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, gefolgt von einem kurzen Spaziergang. Vom Bahnhof Zürich bringt dich die S3 in knapp 30 Minuten nach Pfäffikon (ZH). Von hier aus kannst du den Hof zu Fuß erreichen, indem du dem Weg folgst, der zunächst durch das Stadtzentrum führt und dann den See erreicht und seinem Ufer folgt. Die Wanderstrecke ist etwa 4 km lang und kann in 45 Minuten zurückgelegt werden. Es gibt ein paar Alternativen zur vorgeschlagenen Route. Für diejenigen, die wenig Lust haben, zu Fuß zu gehen, findest du sie unter diesem Link aufgelistet. Zugtickets kannst du wie immer über die SBB-Website oder die SBB-App kaufen. Wie immer empfehlen wir dir, dich im Voraus über dieselbe Website oder App über die aktuellen Fahrpläne und die verschiedenen Reisemöglichkeiten zu informieren.

Anfahrt mit dem Auto

Parkplatz Seegräben

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Der Juckerhof kann auch mit dem Auto erreicht werden, allerdings wird von dieser Option dringend abgeraten. Im Sommer und an Herbstwochenenden füllt sich der kleine Parkplatz in Seegräben sehr schnell und es gibt keine weiteren Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Außerdem ist während der Hauptbesucherzeit – September und Oktober – der Zugang zum Gebiet gesperrt und reglementiert. Wenn du aber wirklich nicht auf ein Auto verzichten kannst, befindet sich hier der gebührenpflichtige Gemeindeparkplatz in Seegräben. Vom Parkplatz aus führt ein Weg direkt zum Hof, ohne durch das Dorf Seegräben zu führen. Weitere – wenn auch kleine – Parkplätze gibt es beim Bahnhof Aathal (15-20 Gehminuten vom Hof entfernt) oder beim Strandbad Auslikon (Zugang über Wetzikon, 20 Gehminuten).

Wanderübersicht & Karte

Die Wanderung, die wir vorschlagen, ist ein Rundweg, der am Bahnhof Pfäffikon beginnt und, dem Weg um das Seeufer und vorbei am Juckerhof folgend, für den Rückweg wieder den Bahnhof erreicht. Es ist eine sehr leichte Wanderung, weil sie fast ausschließlich auf ebenem Terrain verläuft. Wir empfehlen sie, weil du dabei nicht nur den Juckerhof und die Kürbisausstellung besuchen kannst, sondern auch ein paar zusätzliche Stunden an der frischen Luft verbringen kannst, vielleicht an einem schönen Herbstwochenende. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 10 km, die du in etwa zweieinhalb Stunden zurücklegen kannst (plus die Zeit, die du in der Ausstellung verbringst). Unterwegs kannst du den Panoramablick auf den See genießen und du kannst die Kürbisausstellung kostenlos besuchen. Auf dem Bauernhof kannst du auch etwas zum Mittagessen oder einen Snack kaufen und frische Produkte aus dem Garten und natürlich so viele Kürbisse wie möglich mit nach Hause nehmen! Eine öffentliche Toilette gibt es sowohl am Weg um den See als auch direkt auf dem Bauernhof.

Juckerhof-kürbis-Höhenprofil

Von Pfäffikon zum Juckerhof

Wir erreichen Pfäffikon mit dem Zug aus Zürich. Der Tag ist kühl, aber sonnig und die Sonne lässt die Herbstfarben noch heller leuchten. Vom Bahnhof aus erreichen wir schnell das kleine Stadtzentrum von Pfäffikon – malerisch und gut erhalten – und folgen dem Uferweg. Der Pfäffikersee liegt am Rande eines Naturschutzgebietes und ist Lebensraum für viele Fisch-, Insekten- und Vogelarten. Unserer Meinung nach ist er eine der faszinierendsten Seenlandschaften in der Region. Aus diesem Grund – und auch weil er entspannte Spaziergänge ohne Ermüdung ermöglicht – ist er bei Wanderern und Familien äußerst beliebt. Der Weg um den See beginnt am Rande des Stadtzentrums und folgt der Uferlinie im Norden, Westen und Süden des Sees und verlässt ihn kurz auf der Ostseite. Wenige Meter nach dem Beginn des Weges triffst du auf das Naturzentrum Pfäffikersee, wo du mehr über die Flora und Fauna des Sees erfahren kannst. Das Zentrum ist täglich von 13:00 bis 17:00 Uhr und an den Wochenenden von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos und weitere Informationen findest du auf diesem Link. Wir statten dem Zentrum einen kurzen Besuch ab und machen uns dann auf den Weg zum eigentlichen Ziel unseres Ausflugs: dem Juckerhof. Um dorthin zu gelangen, musst du vom Naturzentrum aus etwa 2,5 km dem Küstenweg folgen und dort links abbiegen. Von hier aus sind es nur noch 10 Minuten bis zum Bauernhof.

Der Juckerhof und die Kürbisausstellung

Die Jucker Farm hat sich zum Ziel gesetzt, den Gemüseanbau zu einem besonderen Erlebnis für alle Besucher zu machen. Obwohl hier die klassischen Produkte des Landes zusammen mit einem lebendigen bäuerlichen Geist zu finden sind, wird dir bei deiner Ankunft sofort klar, dass dies kein gewöhnlicher Bauernhof ist, und die Kürbisausstellung ist ein deutliches Zeichen dafür. Die Geschichte dieser einzigartigen Ausstellung begann 1997 rein zufällig, als sich nach einer Ernte Hunderte von Kürbissen auf dem Hof stapelten, streng nach Farben und Sorten getrennt. Eine völlig unbeabsichtigte Ausstellung also, die dennoch sofort so viel Anklang fand, dass sie zu einem nationalen Fall wurde. So wurde die Idee einer richtigen Kürbisausstellung auf dem Juckerhof geboren, die heute jedes Jahr Hunderttausende von Besuchern zählen kann. Neben den vielen ausgestellten Kürbissorten – die von den Kunden gekauft werden können und noch nach Farbe und Sorte unterteilt sind – hast du hier die Möglichkeit, die Werke des deutschen Künstlers Pit Ruge (seine Instagram-Seite hier) zu betrachten, der passend zum Thema der Ausstellung, das jedes Jahr anders ist, riesige Statuen aus Kürbissen aller Formen, Farben und Größen schnitzt und komponiert. Letztes Jahr lautete das Thema zum Beispiel „Der Regenwald“, während das Thema für 2022 „Feuer“ lautet. Neben der Ausstellung kannst du hier auch mit ausgezeichneten lokalen Produkten speisen. Die Hauptzutat? Rate doch mal! Die Ausstellung ist täglich geöffnet, aber wir empfehlen dir, sie während der Öffnungszeiten des Ladens zu besuchen: im Sommer zwischen 9 und 19 Uhr und im Oktober zwischen 9 und 18 Uhr. Der Eintritt ist frei und weitere Informationen über den Bauernhof und die Ausstellung findest du auf diesem Link.

Vom Juckerhof nach Pfäffikon

Nach einem Besuch auf dem Bauernhof und einem Mittagessen auf Basis von … Kürbis, natürlich … machen wir uns auf den Rückweg nach Pfäffikon. Vom Juckerhof aus folgen wir dem Weg, der zunächst am Rand des kleinen, aber malerischen Ortes Seegräben vorbeiführt und dann weitergeht, bis wir wieder das Seeufer erreichen.
Von hier aus gehen wir etwa 500 Meter auf dem Weg weiter und biegen dann links ab, um das Sumpfgebiet am Südufer des Sees zu betreten. Dieser Abschnitt des Weges ist etwa 3 km lang, aber völlig flach, so dass er keine besondere körperliche Anstrengung erfordert.
Nach dem Ende des Sumpfes gehen wir weitere 900 Meter weiter und erreichen die letzte Sehenswürdigkeit dieser Wanderung: das überraschende Kastell Irgenhausen, ein altes römisches Steinkastell aus dem 4. bis 5. Jahrhundert nach Christus. Eine unerwartete Überraschung für uns in dieser Gegend! Von der alten Festung sind heute nur noch die Außenmauern übrig, aber die Anlage – hoch über dem See gelegen – ist ein so hervorragender Aussichtspunkt auf die umliegende Landschaft, dass sie zu einem Park und Aussichtspunkt umfunktioniert wurde. Wir empfehlen daher einen kleinen Umweg, um ihn zu erreichen und dort eine kurze Pause einzulegen. Von hier aus ist der Bahnhof Pfäffikon nur gut eineinhalb Kilometer entfernt.

Tipps

1

Wenn du die Ausstellung besuchen, aber nicht auf dem Hof zu Mittag essen möchtest, kannst du die Grillstationen rund um den See nutzen. Aber sei gewarnt: Das Gebiet ist ein Naturschutzgebiet und du darfst nur in den ausgewiesenen Bereichen Feuer machen, die auf diesem Link angegeben sind.

2

An den Wochenenden im September und Oktober kann es hier ziemlich voll werden. Wenn du also die Möglichkeit hast, solltest du versuchen, die Ausstellung an einem Wochentag zu besuchen. So kannst du sie von ihrer besten Seite entdecken und dir die Zeit nehmen, das ausgezeichnete Essen des Hofes zu probieren!

3

Planst du einen Ausflug hierher und hast Zweifel oder Fragen zu dieser Route? Lass es uns wissen, indem du unten einen Kommentar hinterlässt und wir melden uns so schnell wie möglich bei dir!

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