Tipps für eine sichere Wanderung – Winter edition!

Teile es auf:

Winter-hike-cover-mobile

Tipps für eine sichere Wanderung – Winter edition!

Teile es auf:

Verfügbar auch auf:

Nur wenige Menschen wissen es, aber Wandern ist ein Sport für alle Jahreszeiten! Auch im Winter wird das ausgedehnte Wanderwegenetz der Schweiz weitgehend instand gehalten, damit es für alle zugänglich bleibt und vor allem für Liebhaber der schönen verschneiten Alpenlandschaften. Allerdings kann dich die Winterlandschaft auch Risiken und Gefahren aussetzen. Deshalb erfordert sie die übliche sorgfältige Vorbereitung und Planung und ein wenig zusätzliche Vorsicht. Hier sind ein paar wichtige Tipps für eine sichere und erfolgreiche Winterwanderung!

Nur wenige Menschen wissen es, aber Wandern ist ein Sport für alle Jahreszeiten! Das ausgedehnte und gut gepflegte Wanderwegenetz der Schweiz ermöglicht es dir, die wunderschöne Alpenlandschaft nicht nur im Sommer zu genießen, sondern auch in den kälteren Monaten, wenn eine dicke Schneeschicht den Boden bedeckt und die Landschaft noch attraktiver aussieht. Im Winter werden die meisten Wanderwege regelmäßig präpariert und gewartet, damit sie für Wanderer zugänglich bleiben. Zusätzlich zu den üblichen Wanderwegen gibt es mehrere Schneeschuhrouten, die es dir ermöglichen, dort, wo der Schnee am höchsten liegt, noch tiefer in die wunderschöne Schneelandschaft einzutauchen. Die Winterlandschaft und der tiefe Schnee können dich jedoch Risiken und Gefahren aussetzen. Deshalb ist neben der üblichen Vorsicht und sorgfältigen Vorbereitung auch ein bisschen mehr Sorgfalt gefragt. Hier sind ein paar Tipps, damit du deine Winterwanderung sicher und angenehm genießen kannst!

Die beste Winterroute wählen

Wandern an der frischen Luft ist ein Sport für jedermann, solange du die für deine Fähigkeiten am besten geeignete Route sorgfältig auswählst! Wie auch im Sommer ist es wichtig, dass du dir bei der Wahl deiner Route deiner körperlichen Grenzen bewusst bist und dich nicht überanstrengst. Natürlich ist es wichtig, dass du körperlich fit bist, denn schneebedeckte Wege können manchmal rutschig und anstrengender sein als die entsprechenden Sommerrouten. In der Schweiz sind die Winterwanderwege gut ausgeschildert, präpariert und für alle zugänglich. Entlang der Route, die in der Regel dem normalen Sommerweg folgt, werden die üblichen gelben Schilder durch rosa Schilder ersetzt, die sich von der weißen Landschaft abheben. Für diese Wege sind keine besonderen Anforderungen nötig, außer gutes, wasserdichtes Schuhwerk und ggf. rutschfestes Zubehör.
Im Winter werden die üblichen Wanderwege durch viele Pfade speziell für Schneeschuhwanderer ergänzt. Diese Wege ermöglichen es dir, tiefer in die Winterlandschaft einzutauchen und sind in der Regel mit rosa Schildern gekennzeichnet, aber sie sind nicht präpariert oder gestreut. Außerdem gibt es drei verschiedene Schwierigkeitsgrade, vom niedrigsten bis zum höchsten, die auf der Informationstafel am Startpunkt in blau, rot oder schwarz angegeben sind. Es ist daher ratsam, diese bei der Wahl deiner Route zu berücksichtigen. Um diese Wege zu gehen, musst du natürlich Schneeschuhe tragen und Trekkingstöcke haben, um deinen Schritt zu erleichtern und das Gleichgewicht im Tiefschnee zu halten.
Zusätzlich zu den Vorschlägen in diesem Blog findest du unter diesem Link eine große Auswahl an Wanderwegen.

Prüfe das Wetter und die Lawinengefahr!

Wie im Sommer müssen auch bei einer Winterwanderung die Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell und manchmal unvorhersehbar ändern. Es ist auch gut, im Voraus zu wissen, wie die Temperatur an deinem Zielort sein wird, damit du dich entsprechend vorbereiten und kleiden kannst. Die Website und die App von MeteoSchweiz bieten genaue und zuverlässige Wettervorhersagen für die ganze Schweiz sowie Informationen und Verhaltensregeln, die du im Falle von Warnungen und Naturgefahren beachten solltest.
Außerdem ist es im Winter wichtig, die mögliche Gefahr von Lawinen zu beachten. Dabei handelt es sich um Schneemassen, die in der Regel plötzlich abreißen und ins Tal stürzen. Lawinen sind in den gesamten Alpen ein großes Risiko. Aus diesem Grund werden sie genau überwacht und ihr Risikoniveau kann über verschiedene Websites und Apps (darunter die Website und App von MeteoSchweiz) leicht abgefragt werden. Für mehr Sicherheit ist es jedoch ratsam, sich mit einem Lawinenverschütteten-Suchgerät* auszustatten und eine Lawinensonde und eine Schneeschaufel* mitzuführen. Diese Hilfsmittel erfordern eine spezielle Ausbildung und helfen, obwohl sie nützlich sind, nicht bei der Risikovermeidung, sondern nur beim Risikomanagement. Der beste Weg, Risiken zu vermeiden, ist daher wie immer, sich nicht selbst in Gefahr zu begeben und Verhaltensweisen zu vermeiden, die das Risiko erhöhen und manchmal sogar die Ursache für einen Lawinenabgang sein können.

Was man für eine Winterwanderung anzieht

So wichtig wie im Sommer ist die Wahl der richtigen Kleidung im Winter noch wichtiger. Wie immer ist es ideal, sich für „Zwiebel“-Kleidung zu entscheiden, d.h. mehrere Schichten zu tragen, die je nach Außentemperatur und den verschiedenen Etappen der Wanderung leicht an- und ausgezogen werden können.
Wir empfehlen, mit der Wahl der Unterwäsche* zu beginnen, die als erste Schicht, die mit der Haut in Berührung kommt, eine grundlegende Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur spielt. Leggings und ein lang- oder kurzärmeliges T-Shirt sind ein Muss! Sie können aus Wolle oder synthetischen Stoffen bestehen. Wir empfehlen Wolle oder Wollmischgewebe für Kleidungsstücke, die mit der Haut in Kontakt kommen. Auf dem Markt gibt es hervorragende Produkte aus Merinowolle, die sehr leicht und bequem sind, die dich warm halten, ohne dich ins Schwitzen zu bringen, und die gleichzeitig die Entwicklung unangenehmer Gerüche verhindern. Die Kosten sind sicherlich höher als für Kleidungsstücke aus anderen Fasern, aber das ist es wert. Für die äußeren Schichten sind synthetische Stoffe perfekt, da sie schnell trocknen und gleichzeitig eine gute Transpiration garantieren. Denke auch daran, Handschuhe und eine Mütze zu tragen, um deine Extremitäten warm zu halten und das Risiko von Erfrierungen zu vermeiden.
Wie immer beim Wandern solltest du die Wahl der Schuhe* nicht unterschätzen. Sie sollten gut geformt und wasserdicht sein, um deine Füße vor Kälte und Nässe zu schützen. Es ist auch eine gute Idee, Gamaschen* über den Schuhen zu tragen, damit der Schnee nicht hineinrutscht.

Was du mitbringen solltest

Die meisten Dinge, die du bei einer Sommerwanderung mitnehmen würdest, sind auch bei einer Winterwanderung absolut notwendig. Hier ist eine kurze Liste!
Sonnencreme und Sonnenbrille: Auch im Winter ist die Sonne in den Bergen sehr stark und der Schnee kann die Sonnenstrahlen reflektieren, was das Risiko eines Sonnenbrands und von Schäden an der Haut oder den Augen erhöht. Deshalb sollte in deinem Rucksack eine gute Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor nicht fehlen. Vergiss auch nicht, deine Lippen mit einem feuchtigkeitsspendenden Lippenbalsam mit UV-Schutz zu schützen. Wir haben dieses Produkt* diesen Sommer gekauft und fanden es großartig. Trage immer eine Sonnenbrille, um deine Augen vor dem grellen Sonnenlicht zu schützen.
Rutschfestes Schuhzubehör: Nur wenige Menschen benutzen sie, aber wir finden sie sehr nützlich, vor allem auf Strecken, auf denen der Schnee eisig ist oder die Schneeschicht niedrig ist und dem Fuß nicht den richtigen Halt bietet. Das sind Vorrichtungen aus Gummi und Metall, die an der Schuhsohle angebracht werden, um den Grip auf dem Boden zu erhöhen. Auf diesem Link* findest du eine gute und günstige Auswahl!
Trekkingstöcke: Nicht jeder benutzt sie und sie sind bei normalen Wanderungen nicht immer notwendig. Beim Schneeschuhwandern sind sie jedoch sehr nützlich, da sie die Stabilität erhöhen und die körperliche Anstrengung verringern. Auf diesem Link* findest du eine gute und günstige Auswahl!
Power bank: In den Bergen ist das Mobiltelefon oft die einzige Möglichkeit, mit der Zivilisation in Kontakt zu treten und gleichzeitig das einzige Gerät, das uns im Falle einer Gefahr wirklich das Leben retten kann. Es ist also keine gute Idee, ohne Akku unterwegs zu sein! Deshalb solltest du immer eine Notstrombatterie bei dir haben. Auf amazon* findest du gute Exemplare zu einem guten Preis! Bedenke aber, dass starke Kälte die Lebensdauer der Batterie stark verkürzt. Deshalb empfehlen wir dir, den Akku ebenso wie dein Handy in einer warmen Tasche aufzubewahren, die in Kontakt mit deinem Körper steht.
Erste-Hilfe-Set: ein Muss auf jeder Wanderung! Wenn du in der Lage bist, eine offene Wunde zu desinfizieren und zu verbinden, kannst du deine Wanderung sorgenfrei fortsetzen, und wenn du in der Lage bist, einer verletzten oder in Not geratenen Person Erste Hilfe zu leisten, ist das eine große Hilfe.
Auf Bergzeit* findest du viele davon, manche vielleicht zu einfach. Wir empfehlen, dass du ein Modell wählst, das auch eine kleine Wärmedecke enthält, die eine Person in Schwierigkeiten warm hält, bis die Rettungsfahrzeuge eintreffen.

Essen und Trinken

Bei einer Winterwanderung verbrauchst du aufgrund der niedrigen Temperaturen und der erhöhten körperlichen Anstrengung viel Energie und verlierst eine Menge Flüssigkeit. Deshalb ist es wichtig, dass du viel zu essen und warme Getränke mitnimmst. Für heiße Getränke empfehlen wir dir, gute Thermosflaschen zu kaufen! Hier* findest du einige qualitativ hochwertige, preisgünstige Anschaffungen.
Zum Mittagessen nehmen wir aber gerne diese tragbaren Raclettekocher* mit! Sie funktionieren mit einfachen Teelichtern und sind perfekt für einen Ausflug in den Schnee, leicht und einfach zu benutzen und nach Gebrauch zu verstauen! Damit du wieder zu Kräften kommst, empfehlen wir dir außerdem ein paar Protein-Snacks aus diesem Online-Shop*.

Tipps für jede Jahreszeit

Unabhängig von der Jahreszeit gelten einige Regeln immer für eine sichere und risikofreie Wanderung! Hier ist eine kurze Checkliste:

Plane deine Wanderungen sorgfältig: Informiere dich über Entfernung, Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad, Wegbeschaffenheit und mögliche Gefahren. Verliere die Wettervorhersage nicht aus den Augen. Vergewissere dich, dass alle Mitglieder der Gruppe die Notrufnummern des örtlichen Bergrettungsdienstes kennen.

Mach regelmäßig Pausen, um die Aussicht zu genießen, Fotos zu machen, mit Freunden zu plaudern oder einen Snack zu essen. Trinke regelmäßig, um die Mineralien und Flüssigkeit, die du auf der Wanderung verloren hast, wieder aufzufüllen und iss etwas, um dein Energieniveau aufrechtzuerhalten.

Im Notfall bleibst du ruhig und rufst Hilfe. Wenn Menschen verletzt sind, lass sie nicht allein, um Hilfe zu holen, sondern versuche, sie aus der Gefahrenzone zu bringen oder zu warten, bis Hilfe kommt.

Bevor du aufbrichst, informiere einen Bekannten oder deinen Gastgeber über deinen Ausflug und teile ihm dein Ziel mit, auch wenn es nur ein ungefähres ist, und wie lange du vorhast, draußen zu bleiben. Im Notfall wird jemand wissen, wann und wo er nach dir suchen muss.

Smartphone-Apps: Nimm auch im Winter immer die in diesem Beitrag erwähnten Wander-Apps mit, darunter Outdooractive* zur Planung deiner Route, MeteoSchweiz zur Überprüfung der Wetterbedingungen und die Rega-App zur Aktivierung der Rettungsdienste bei Gefahr.

Respektiere die Natur und die Tierwelt

Im Winter wird das Leben von Wildtieren durch niedrige Temperaturen und Nahrungsknappheit auf eine harte Probe gestellt, so dass sie gezwungen sind, ihren Energieverbrauch zu minimieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, sie nicht in Gefahr zu bringen, indem du alles tust, um sie nicht zu erschrecken und sie zu einer abrupten Flucht zu bewegen, was einen enormen Verlust an Lebensenergie bedeuten würde. Verhalte dich daher bei deinen Ausflügen respektvoll und vermeide es, die Wildtiere zu stören, indem du diese vier einfachen Regeln befolgst, die von der Kampagne „Wer respektiert, schützt“ vorgeschlagen werden:
1. Respektiere Ruhezonen und Schutzgebiete für Wildtiere;
2. Benutze im Wald nur markierte Wege und Pfade;
3. Vermeide Waldränder und schneefreie Flächen und überlasse diese Räume der freien Nutzung durch Wildtiere.
4. Wenn du einen Hund hast, nimm ihn an die Leine.
Weitere Informationen findest du auf der Website der Kampagne unter diesem Link.

* Werbehinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links von unseren Partnern. Durch die Partnerschaften geben wir dir die Möglichkeit, auf Aktionen und Angebote zuzugreifen – oft im Voraus oder exklusiv – für den Kauf von Produkten und Dienstleistungen. Wenn du dich für einen Kauf bei einem unserer Partner entscheidest, unterstützt du unseren Blog und hilfst uns, ihn offen zu halten. Unsere Meinungen über die empfohlenen Produkte oder unsere Kaufempfehlungen werden durch die Partnerschaften nicht beeinflusst. Wenn du mehr darüber wissen willst, wie wir mit Werbung auf diesem Blog umgehen, kannst du diese Seite besuchen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bleib in Kontakt

Mit unserem Newsletter wirst du über unsere Reisen und Wanderungen informiert und erhältst unsere Tipps direkt in deine Mailbox!

Noch nicht genug? Hier sind 6 weitere gute Gründe, dich für unseren Newsletter anzumelden!