Luzern, die Stadt der Lichter im Herzen der Schweiz

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Luzern - die Stadt der Lichter, wie sie von den meisten genannt wird - liegt am Vierwaldstättersee inmitten eines unglaublichen Bergpanoramas und ist ein Muss für jeden, der die Schweiz besucht. Die kleine, gastfreundliche und ausgesprochen menschenfreundliche Stadt bietet zahlreiche unübersehbare Attraktionen und ein lebendiges Kulturleben. Mit ihrem alten Stadtkern, den historischen Holzbrücken, der Seepromenade und den hohen Bergen ist sie das perfekte Schweizer Urlaubsziel für jede Jahreszeit. In diesem Artikel stellen wir dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen vor und geben dir nützliche Tipps für ein Wochenende in der Stadt.

Luzern

Wir lieben... Luzern!

Luzern liegt am Vierwaldstättersee und ist von einer herrlichen Berglandschaft umgeben. Es ist die perfekte Synthese all dessen, was die Schweiz ihren Besuchern zu bieten hat, und auch aus diesem Grund ist es ein unumgänglicher Halt für diejenigen, die das Land zum ersten Mal besuchen. Die kleine, gastfreundliche und menschenfreundliche Stadt hat eine malerische, gepflegte Altstadt, eine elegante Seepromenade und zahlreiche Attraktionen, die man nicht verpassen sollte. Trotz ihrer geringen Größe hat die Stadt ein lebendiges und erstklassiges Kulturangebot. Es gibt viele Museen zu besichtigen und noch mehr Shows und Konzerte für jeden Geschmack im Stadttheater und dem größeren KKL, einem modernen Kulturzentrum am Seeufer im Stadtzentrum.
Luzern ist zu jeder Jahreszeit perfekt: Im Winter sind die umliegenden hohen Berge das ideale Ziel für Wintersportler und Schneeliebhaber; im Sommer hingegen erwacht der See zum Leben, mit seinen perfekten Bars für einen Aperitif bei Sonnenuntergang und seinen gut ausgestatteten Stränden.
Wir sind wirklich verliebt in diese Stadt, die wir seit zwei Jahren unser Zuhause nennen! In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Attraktionen du bei einem Wochenendtrip auf keinen Fall verpassen darfst, welche Veranstaltungen du dir unbedingt im Kalender markieren solltest und welche nützlichen Tipps du für einen Besuch hier brauchst.

Anreise

Anfahrt mit ÖV

Luzern Bahnhof

Anreise-mit-zug

Luzern ist von den wichtigsten Städten der Schweiz und den Nachbarländern aus leicht mit dem Zug zu erreichen. Vom Hauptbahnhof in Zürich aus fährt ein direkter Zug in etwa einer Stunde in die Stadt. Von Basel aus dauert die direkte Zugfahrt etwa eine Stunde und zwanzig Minuten, während die Fahrt von Bern aus etwa eine Stunde oder eineinhalb Stunden dauern kann, je nach gewähltem Zug. Reisende, die aus Genf kommen, können auch einen direkten Zug nehmen, aber die Fahrt über Bern dauert etwa drei Stunden. Wer aus Lugano kommt, muss etwa eine Stunde und fünfundvierzig Minuten fahren.
Außerdem ist die Stadt gut an Norditalien angebunden, mit direkten und schnellen Verbindungen von Mailand, Padua und Venedig, wobei du in Arth-Goldau umsteigen musst.
Der Hauptbahnhof liegt direkt im Herzen der Stadt, am Ufer des Sees und nur einen Steinwurf von der Altstadt entfernt, die du bequem zu Fuß erreichen kannst. Alle wichtigen Buslinien der Stadt verkehren direkt vor dem Hauptbahnhof.
Du kannst die Fahrkartenoptionen auf der SBB-Website oder auf der SBB-App überprüfen. Wir empfehlen dir, diese zu benutzen, um den Betrieb der Linien zu überprüfen.

Anfahrt mit dem Auto

Luzern

Anreise-mit-auto

Luzern kann natürlich auch mit dem Auto über das hervorragende Autobahnnetz erreicht werden, das die Stadt mit den wichtigsten Schweizer Städten verbindet. Von Zürich aus erreicht man die Stadt über die A4 und die A14 in etwa 45 Minuten. Von Basel und Bern aus dauert die Fahrt mit dem Auto über die Autobahn A2 und die A1/A2 von Bern aus etwas mehr als eine Stunde und fünfzehn Minuten. Von Genf aus ist es ratsam, über Bern zu fahren und der oben genannten Route zu folgen, was eine Gesamtreisezeit von etwa drei Stunden ergibt. Von Lugano aus kannst du die Stadt Luzern in etwa zwei Stunden über die A2 und den Gotthardtunnel erreichen.
Die Stadt bietet viele gebührenpflichtige Parkplätze, von denen sich einige im Zentrum oder in unmittelbarer Nähe befinden. Wie immer empfehlen wir dir, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und dein Auto zu Hause zu lassen – du wirst es in der Stadt nicht brauchen! Und es auf einem kostenpflichtigen Parkplatz stehen zu lassen, wäre wirklich eine Verschwendung von Ressourcen! Unter diesem Link findest du jedoch eine Karte mit den Parkplätzen der Stadt, ihrer aktuellen Verfügbarkeit und ihren Websites.

Anfahrt mit dem Flugzeug

Zürich Flughafen

Anreise-mit-flugzeug

Luzern verfügt nicht über einen eigenen Flughafen. Die Stadt kann daher mit dem Flugzeug über den internationalen Flughafen Zürich oder den Flughafen Basel erreicht werden, die beide durch viele traditionelle und Low-Cost-Fluggesellschaften mit Europa und der Welt verbunden sind. Mit dem Zug ist der Flughafen Zürich nur eine Stunde und 15 Minuten von Luzern entfernt, aber du musst wahrscheinlich in der Stadt Zürich umsteigen. Wenn du lieber mit dem Auto unterwegs bist, kannst du Luzern in etwa 50 Minuten erreichen.
Vom Flughafen Basel aus ist Luzern mit dem Zug (Umsteigen in Basel-Stadt) etwa 1 Stunde 45 Minuten und mit dem Auto etwa 1 Stunde 15 Minuten entfernt.

Top-Attraktionen in der Stadt

St. Peterskapelle und Kapellbrücke

Die Kapellbrücke, eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt und ein Symbol der Stadt weltweit, ist eine alte überdachte Holzbrücke, die die beiden durch die Reuss getrennten Seiten der Stadt miteinander verbindet. Die heutige, knapp 200 Meter lange Überquerung hat einen besonderen Charme und bietet einen privilegierten Aussichtspunkt über das historische Stadtzentrum. Wenn du sie entlanggehst, wirst du nicht widerstehen können, Dutzende von Fotos zu machen, besonders bei Sonnenuntergang! Die Brücke war ursprünglich etwas länger und bot einen direkten Zugang zur St. Peterskapelle, einer kleinen, leicht erhöhten Kapelle am Flussufer, von der die Brücke ihren Namen hat. Der ursprüngliche Kern des Bauwerks stammt aus dem Jahr 1300, aber die heute sichtbare Brücke ist das Ergebnis eines Umbaus im Jahr 1994. In der Nacht vom 17. auf den 18. August 1993 brach, vielleicht durch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, ein Feuer an Bord eines kleinen Bootes aus, das direkt unter dem Sockel der Brücke ankerte. Das Feuer breitete sich schnell aus und griff auf die Brücke über, wobei der mittlere Teil des Bauwerks bis zu den Gründungspfählen vollständig zerstört wurde. Nur die beiden Enden der Brücke konnten gerettet werden, aber sie mussten aufwendig konsolidiert werden. Außerdem wurden von den mehr als hundert bemalten Tafeln aus dem 17. Jahrhundert, die die Brücke schmückten, nur etwas mehr als 20 gerettet. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurden sie auf die rekonstruierte Brücke verlegt und sind nun glücklicherweise wieder sichtbar. Wenn du mehr über dieses schreckliche Ereignis erfahren möchtest, findest du in diesem kurzen Youtube-Video Bilder von dem verheerenden Brand und den anschließenden Wiederaufbauarbeiten.
Was diese Holzbrücke jedoch so besonders macht, ist nicht nur ihre turbulente Geschichte, sondern auch die imposante Präsenz des Wasserturms, eines alten achteckigen Turms, der Teil der Verteidigungsstruktur der Stadt war, entlang ihrer Route. Der Turm ist heute noch vollkommen intakt und hat den verheerenden Brand der Kapellbrücke ohne allzu große Schäden überstanden. Das 35 Meter hohe Bauwerk ist wahrscheinlich älter als die Brücke selbst und stammt aus dem Jahr 1200, obwohl es keine verlässlichen Quellen über seinen Ursprung gibt. Anders als die Brücke, die frei zugänglich ist, ist der Turm nicht öffentlich zugänglich und kann daher nicht von innen besichtigt werden.

Ein Spaziergang durch das Zentrum: unser Reiseplan

Das historische Stadtzentrum ist klein und gepflegt und kann leicht bei einem kurzen Spaziergang erkundet werden. Wir raten dir, langsam zu gehen, die Gassen, Plätze und Fassaden der historischen Gebäude genau zu beobachten und die Ruhe und Schönheit der Straßen zu genießen, vielleicht nicht zur Hauptverkehrszeit. Nach dem Besuch der Kapellbrücke empfehlen wir dir, deine Stadttour am Kapellplatz in der Nähe der St. Peterskapelle zu beginnen. Der Platz ist klein und elegant und die kleine Kirche ist sicher einen Besuch wert. Wenn du die Kirche verlässt und die Eingangstür hinter dir lässt, biegst du rechts in die kleine Hans-Holbein-Gasse ein, in der du einen Vorgeschmack auf den berühmten Karneval der Stadt findest: das Restaurant Fritschi und die malerische Fassade des Gebäudes, in dem es untergebracht ist. Gleich nach dem Restaurant biegst du wieder rechts ab und erreichst die Weggisgasse, eine der wichtigsten Einkaufsstraßen der Stadt. Folge der Straße bis zum Hirschenplatz, einem kleinen Platz im Herzen der Altstadt, der von mittelalterlichen Gebäuden mit bemalten Fassaden und einem kleinen Brunnen umgeben ist. Gleich hinter dem Hirschenplatz, in Richtung des Flusses, findest du den Rathausplatz, den Kornmarkt, wo du das Rathausgebäude und den Stadtturm aus dem 17. Jahrhundert bewundern kannst. Von hier, am oberen Ende der Treppe, die vom Platz hinunter zum Flussufer führt, hast du auch einen schönen Blick auf eine der schönsten Brücken der Stadt und das kleine Theater am gegenüberliegenden Ufer. Aber geh jetzt nicht die Treppe hinunter! Stattdessen gehst du die Kornmarktgasse entlang und erreichst nach wenigen Schritten den Weinmarkt. Auf dem Platz befindet sich der Weinmarktbrunnen, ein alter Brunnen aus dem Jahr 1481, der als der schönste Brunnen der Stadt gilt. Vom Brunnen aus gehst du weiter die Weinmarktgasse entlang und biegst rechts ab, um in wenigen Schritten einen weiteren der schönsten Plätze der Stadt zu erreichen: den Mühlenplatz. Dieser Platz ist eines der Wohnzimmer der Stadt und ist vor allem im Sommer voller Leben und Tische im Freien, an denen du einen Drink, ein Eis oder ein Abendessen zu dir nehmen kannst. Der Platz wird durch die Spreuerbrücke, die zweite Holzbrücke der Stadt, aufgewertet. Sie ist kleiner, aber nicht weniger interessant und hat ihren Namen von der „Spreu“, den Getreideabfällen vom Dreschen, die über den Rand der Brücke in die Reuss geworfen wurden. Wie ihr großer Bruder ist auch diese Brücke mit bemalten dreieckigen Holztafeln geschmückt, die der Maler Caspar Meglinger um 1600 anfertigte. Die Werke illustrieren den „Tanz des Todes“, nicht gerade das fröhlichste aller Themen. Mit einem Hauch von Optimismus interpretieren wir sie gerne als ständige Aufforderung, das Leben in jedem Moment zu genießen!
Geh über die Brücke, sieh dir die kleine, charakteristische Votivkapelle zu deiner Linken an und schon bist du auf dem gegenüberliegenden Flussufer. Von hier aus gehst du auf dem schmalen Flussweg direkt hinter dem historischen Museumsgebäude weiter zum Reusssteg-Brunnen und dann weiter zum Nadelwehr, einem historischen Damm, der zwischen 1859 und 1861 gebaut wurde. Der Wasserstand des Sees wird immer noch manuell reguliert, indem sogenannte Nadeln, Holzbretter, die an einer Metallkonstruktion befestigt sind, entfernt oder eingesetzt werden. Vom Staudamm aus gehst du die Burgerstraße hinauf, eine malerische kleine Straße mit vielen Restaurants und Straßencafés. An der Kreuzung mit der Bahnhofstraße solltest du dir das alte Gebäude der Alten Apotheke, der ehemaligen Apotheke der Stadt, mit seinen einzigartigen Schaufenstern ansehen. Von hier aus folgst du der Bahnhofstraße ein paar Schritte bis zum Franziskanerplatz, wo du die Franziskanerkirche findest, eine katholische Kirche im Herzen der Stadt. Wenn du möchtest, kannst du die Kirche auch von innen besichtigen: Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Draußen angekommen, kehrst du zur Bahnhofstraße zurück und gehst weiter zur Jesuitenkirche. Mit ihrer barocken Fassade und den beiden Glockentürmen ist sie ein fester Bestandteil jedes Stadtfotos. Von der Jesuitenkirche aus kannst du deinen Spaziergang beenden, indem du durch den Rathausteg zum gegenüberliegenden Ufer zurückkehrst und in einer der vielen Bars am Fluss einen Aperitif trinkst oder einen Happen isst.

Museggmauer

Wenn du Lust hast, deine Stadttour ein wenig zu erweitern, empfehlen wir dir einen angenehmen zehnminütigen Spaziergang zum Musegg-Hügel, wo du einen Teil der alten mittelalterlichen Stadtmauer findest. Der heute noch sichtbare Teil der Mauer ist etwa 900 Meter lang und hat neun der ursprünglich dreißig Aussichtstürme erhalten. Ein Spaziergang um die Mauern und in den Gärten am Fuße der Mauern ist sicherlich eine angenehme Erfahrung. Die Mauer ist normalerweise vom 1. April bis zum 1. November geöffnet und in den Wintermonaten aus Sicherheitsgründen geschlossen. Wenn sie geöffnet ist, sind die Mauer und ihre Türme (Männliturm, Zytturm, Wachtturm und Schirmerturm) täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr zugänglich. Weitere Informationen findest du auf diesem Link.

Hofkirche und Löwendenkmal

Die Hofkirche Sankt Leodegar (deutsch: Hofkirche Sankt Leodegar) ist eine der wichtigsten Kirchen der Stadt und hat eine lange Geschichte. Sie stellt das Gründungszentrum der Stadt dar und ihr ältester Kern geht auf das achte Jahrhundert zurück. Ihr heutiges Aussehen ist jedoch größtenteils das Ergebnis eines Wiederaufbaus im Jahr 1600, nachdem ein heftiger Brand die Kirche zerstört hatte und nur die beiden Türme übrig blieben, die noch immer ihr gotisches Aussehen mit quadratischem Sockel bewahrt haben. Die Fassade aus dem Jahr 1600 hat ein Renaissance-Aussehen, das einen interessanten Kontrast zur Strenge der beiden hohen Glockentürme bildet. Die Kirche, die in der Nähe der Seepromenade liegt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Nur ein paar Schritte von der Kirche entfernt befindet sich ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: das Löwendenkmal, das Denkmal des sterbenden Löwen. Diese eindrucksvolle Skulptur steht inmitten einer idyllischen Grünanlage der Stadt und stellt einen sterbenden Löwen dar, der von einem abgebrochenen Pfeil in die Seite geschossen wurde und seinen Kopf auf ein Schild gesenkt hat, das er weiterhin mit seinen Krallen schützt. Das Werk erinnert an das Opfer der Schweizergarde, die 1792 in Paris im Tuilerien-Turm starb, als sie versuchte, das Leben des französischen Königs Ludwig XVI. vor den Revolutionären zu schützen.

Die Seepromenade

Wenn du lange Spaziergänge magst und nach der besten Möglichkeit suchst, das Alpenpanorama, das die Stadt umgibt, zu bewundern, ohne auf den Gipfel des Pilatus zu steigen, dann empfehlen wir dir die lange Promenade – die Seepromenade – die im Stadtzentrum beginnt und am Strandbad Lido, dem Badestrand der Stadt, endet. Die Promenade verläuft komplett am Seeufer entlang und ist vor allem in ihrem ersten Teil von majestätischen Hotelbauten aus dem 19. Jahrhundert geprägt. Jahrhundert geprägt. Kurz vor dem Grand Hotel National befindet sich eine elegante Bühne, der Pavillon, in dem im Sommer Konzerte und Shows stattfinden. Der gesamte Spaziergang ist etwa 2,5 km lang und dauert ca. 45 Minuten, in einem entspannten Tempo. Am Strandbad Lido bietet das Beach House auch im Winter Kaffee, Essen und Cocktails an und organisiert oft interessante Veranstaltungen.

Veranstaltungen, die du im Kalender eintragen solltest

Luzern bietet das ganze Jahr über viele Veranstaltungen! Hier sind vier, die du nicht verpassen solltest!

– LILU Lichtfestival Luzern: Das Lichtfestival verwandelt die Stadt in eine leuchtende Bühne! Lichtkünstlerinnen und -künstler aus aller Welt veranstalten in verschiedenen Teilen der Stadt Lichtshows, die den berühmtesten Denkmälern der Stadt ein neues Gesicht geben und originelle und farbenfrohe Darbietungen bieten, oft im Rhythmus der Musik. Dieses Jahr fand das LILU-Festival vom 6. bis 16. Januar statt, jeden Tag von 18.00 bis 22.00 Uhr. Unseren vollständigen Bericht kannst du hier lesen.

– Luzerner Fasnacht: Die Luzerner Fasnacht ist für viele Luzernerinnen und Luzerner der Höhepunkt des Jahres. Sie beginnt am Faschingsdonnerstag und endet am Aschermittwoch und füllt die Stadt mit Musik, Essen, Spaß und einem Hauch von Wahnsinn. Die Fasnacht fand dieses Jahr vom 24. Februar bis zum 1. März statt, aber die Stadt arbeitet bereits an der nächsten Ausgabe!

– Lucerne Festival: Das Lucerne Festival ist eines der größten Festivals für klassische Musik in Europa und bietet mittlerweile drei Veranstaltungen pro Jahr an, die alle im beeindruckenden Gebäude des KKL am See stattfinden. Die Veranstaltungen finden normalerweise im April, Sommer und November statt. Allerdings wurde das übliche Programm in den letzten Jahren durch die Covid19-Pandemie weitgehend unterbrochen. Jedes Festival bietet eine Vielfalt an erstklassigen lokalen und internationalen Musikern und ist sicherlich einen Besuch wert, natürlich nur, wenn du ein Fan klassischer Musik bist. Dieses Jahr fand das Frühlingsfestival zwischen dem 08.04. und 10.04. statt und das Sommerfestival ist eigentlich vom 09.08. bis 11.09. geplant. Alle Informationen findest du hier.

– Luzerner Weihnachtsmarkt: Die Stadt der Lichter leuchtet auch während der Adventswochen! Die traditionellen Weihnachtsmärkte in der Stadt finden im Dezember auf dem intimen Franziskanerplatz statt, mitten in der Altstadt und nur einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt. Hier wird jedes Jahr der alte Brunnen mit Kerzen, Lichtern und Tannenzweigen geschmückt und so in einen riesigen Adventskranz verwandelt.
Aber auch zwei andere Orte in der Stadt sind einen Besuch wert: der Stadtpark Vögeligärtli mit seinem Winterspaßmarkt und der Inseli-Park, in dem seit 2019 die Rudolfsweihnacht stattfindet und wo du viele Buden und ein reichhaltiges gastronomisches Angebot findest.

Tipps

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Wenn du in der Stadt bist und gutes Essen liebst, gibt es zwei Läden, die du einfach nicht verpassen darfst! Der erste ist der Laden von Max Chocoatier, der eine große Auswahl an handgemachter Schokolade in allen Formen anbietet, von Pralinen über Tafeln bis hin zu Brotaufstrichen. Der kleine, elegante Laden ist vor kurzem umgezogen und befindet sich jetzt in der Hertensteinstraße 7, im Zentrum der Stadt. Etwas weiter, an der gleichen Straße, an der Kreuzung mit der Museggstraße, findest du den Barmettler’s Cheese Shop (Chäs Barmettler), einen historischen Laden, der Alpkäse und regionale Spezialitäten verkauft. Genieße einen schnellen Snack mit einem warmen „Chaeschuechli“ – einem herzhaften Käsekuchen.

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2 Die traditionelle Schweizer Küche zeichnet sich im Wesentlichen durch eine große Vielfalt an Wurst- und Käsesorten wie Raclette oder Fondue aus. Zu diesen Gerichten gibt es oft Kartoffeln oder Nudelgerichte und das unvermeidliche Bier. In der Stadt kannst du die typische Küche an vielen Orten probieren, vor allem im Bereich des Flussufers und der Altstadt. Aber wenn du dich wirklich verwöhnen lassen willst, empfehlen wir dir, ein wenig außerhalb der Stadt ins Swisschalet in Merlischachen zu fahren. Das Hotel-Restaurant ist leicht mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und bietet exzellente traditionelle Küche von höchster Qualität mit ausgezeichnetem Service in einem absolut faszinierenden historischen Gebäude. Wenn du hingegen die italienische Küche liebst und in der Stadt bleiben willst, empfehlen wir dir eine Reservierung im Restaurant Barbatti, wo wir die beste italienische Küche der Stadt probieren durften.

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Gäste, die sich für einen Aufenthalt in einem der Hotels der Stadt entscheiden, erhalten die Besucherkarte, mit der du Busse und Bahnen innerhalb der Zone 10 kostenlos nutzen kannst und eine Reihe wertvoller Ermäßigungen bei Seilbahnen, Bergbahnen, Museen und Ausflügen erhältst. Mit der Karte hast du auch Zugang zu den „Free WiFi – Luzern.com“ Hotspots in der ganzen Stadt. Alle Informationen dazu findest du hier.

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